Mit dem Rad von Marseille nach Tarragona

Nach Tossa geht es nochmal kurz mächtig bergauf, bevor wir dann bergab nach Lloret de Mar rollt. Die Stadt mit dem zweifelhaften Image als Lieblingsziel von Abireisen überraschte uns auf dem ersten Blick, wobei nur die Strandpromenade wirklich schön war. Abseits stehen hässliche Beton- und Partybunker. Kurz hinter Lloret de Mar stießen wir den Eurovelo 8. Theoretisch wollten wir dann immer der Küste bis kurz vor Barcelona folgen, den Großraum Barcelona mit dem Zug umfahren und dann weiter bis ca. Peniscola radeln. Leider machten gesundheitliche Probleme dem ganzen ein Strich durch die Rechnung und wir haben eine längere Zeit, ohne Räder, in Tarragona verbracht.

Tarragona hatten wir zwar als Zwischenstopp eingeplant. Wir waren von der Stadt aber sehr positiv überrascht, dass wir froh über den Aufenthalt waren. Wir haben die Tage hier sehr gut „herumbekommen“ und können die Stadt in jedem Fall für einen Zwischenhalt empfehlen. Mindestens einen Tag, besser zwei, solltet ihr für die Stadt einplanen. Neben dem Amphitheater lohnt sich in jedem Fall auch die große Markthalle mit all ihren Köstlichkeiten und das Aquädukt zu besuchen. Zudem lohnt es sich ggf. auch die Stadt als einen Ausgangspunkt für einen Besuch in Barcelona einzuplanen. Ihr könnt die Räder entspannt in Tarragona lassen und erreicht mit dem Zug Barcelona in knapp 60 – 90 Minuten (je nach Zugtyp).

Varianten

Die Tour bietet zahlreiche Varianten. Am reizvollsten fände ich persönlich einen Start bereits in Genua, auch ein Abstecher nach Andorra bietet sich in jedem Fall an. Wer genug Zeit hat, kann dem Eurovelo 8 auch bin in den Süden Spanien folgen, wobei hier viele Teile des Weges nicht mehr entwickelt sind.

GPS Track